Gästebuch

Gut Grambow Stammtisch

Liebe Freunde und Ehemalige der Jagdschule auf Gut Grambow,

an unserem Jägerstammtisch können Sie uns Ihre Jagderlebnisse schreiben, Lob oder Kritik (lieber Lob:) senden, sich mit Freunden aus Ihrem Jagdkurs austauschen, Praxistips geben oder erfragen, über Jagdreisen erzählen,... eben alles was im Jägerleben für Bewegung sorgt.
Dr. Herbold und das ganze Gut Grambow Team freuen sich, mit Ihnen im Kontakt zu bleiben und sich auszutauschen.
Jagd lebt von Erlebnissen!

Waidmannsheil auf allen Wegen, Ihr
Hans Martin Lösch


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Einträge: 4 :

Dirk Potrafke aus Hamburg ()

schrieb am: 03.04.2012:

In meiner Familie wurde die Jagd schon immer großgeschrieben. Durch meinen Großvater bin ich praktisch damit aufgewachsen. Viele meiner Verwandten sind Jäger. Den Entschluss die Jägerprüfung zu machen schob ich schon lange vor mir her. Im Internet fand ich die Jagdschule „Gut Grambow" und sah, dass diese Kompaktkurse anbot. Ende Dezember meldete ich mich zum Januar-Kurs an. Jetzt oder nie. Die ersten anderthalb Wochen waren sehr gewöhnungsbedürftig, weil sie ziemlich anstrengend waren. Vormittags Schießstand, nachmittags Unterricht. Nach der Schießprüfung war die erste Hürde gemeistert. Hochachtung vor unseren Ausbildern, denen es immer wieder gelang uns moralisch aufzubauen. Sie haben uns geduldig für die kommenden schriftlichen und mündlichen Prüfungen fit gemacht. Wir mussten zwar viel lernen, aber es wurde auch viel gelacht. Meiner Meinung nach kriegt auf „Gut Grambow" jeder alles beigebracht, um auch ohne Vorkenntnisse die Prüfungen zu bestehen. Insgesamt war es für mich eine sehr schöne und erfolgreiche Zeit, in der ich auch viele nette Leute kennengelernt habe. Waidmanns Heil, Dirk Potrafke



Dr. Sebastian Böhm ()

schrieb am: 03.03.2012:

Lieber Herr Saunus, lieber Herr Dr. Herbold! Der Alltag hat mich bereits wieder und die erste Woche nach der Jägerprüfung ist vergangen wie im Fluge. Die Tage in Ihrer Obhut haben mir sehr gut gefallen und ich hoffe, dass ich das mit Ihrer Hilfe erworbene Wissen bald anwenden kann. Für den sehr guten Unterricht, die perfekte Prüfungsvorbereitung und vor allem für Ihre Geduld mit uns Anfängern möchte ich mich bei Ihnen beiden sehr herzlich bedanken. Da ich bereits kräftig die Werbetrommel für die Jagdschule gerührt habe, bitte ich Sie, mir zwei oder drei Broschüren über Gut Grambow mit den nächsten Kursterminen zu schicken, damit ich dies an meine interessierten Kollegen weiterreichen kann. Über ein Wiedersehen würde ich mich sehr freuen. Herzliche Grüße aus Kiel Ihr Dr. Sebastian Böhm



Roman Skawran aus Groß Elbe ()

schrieb am: 09.02.2012:

Hallo Gut Grambow Team, ich hatte eine tollezeit bei Euch und hat viel freude gemacht und bin froh das ich den Jägerbrief geschafft habe ein großes Danke schön und macht weiter so grüß alle Ausbilder und den Herr Herbolt MFG Roman Skawran



Alice von Schlabrendorff aus Königstein ()

schrieb am: 02.02.2012:

Sehr geehrter Herr Dr. Herbold, Es ist Freitagnachmittag, ich bin wieder in Muse zuhause und schaue dankbar zurück auf die vergangenen Wochen. Das Jägerleben hat zwar noch nicht wirklich angefangen, denn der Jagdschein muss erst beantragt werden, aber es ist klar abzusehen, dass mit der Jagdausübung das Leben eine Wendung erfahren wird. Zugegebener Maßen waren die Tage des disziplinierten Paukens und der eingeschränkten Bewegungsfreiheit auf Gut Grambow eine Durststrecke für die Leistungssportlerin. Aber sie wurden kompensiert durch ein Zusammenwachsen der Gruppe, die gemeinsam erduldete Nervosität vor der Schießprüfung, und nicht zu unterschätzen: durch den Humor der Beteiligten! Schließlich haben Sie und das Team von Gut Grambow sich alle erdenkliche Mühe geben, uns das Leben dort angenehm zu machen. Danke in diesem Sinne für die sehr gut ausgestatteten Lernhilfen und Unterlagen, für die liebevoll vorbereiteten Frühstücks- und Abendbuffets, die gemütlich eingerichteten und sauberen Unterkünfte, und ein besonderer Dank an die immer hilfsbereiten Damen im Sekretariat und in der Küche! Eiseskälte am Schießstand und der sichtbare Atem der Wartenden, das Einüben der Waffenhandhabung mit den dazu gehörenden ungewohnten Bezeichnungen ("selektiver Einabzug", "Spreizhülse", "Hülsenbock"), die Treibjagd im November mit der großen Menge an Überläufern die die Jagdschüler aufbrechen durften, der Bau eines genial einfachen Hochsitzes, die Vorführung einer kalten Schleppe und der Prüfung der "Führigkeit" durch Herrn Büttner mit seiner DL-Hündin, die Vorstellung des Fallenstellens durch Herrn Albrecht, die selbsterlebten Jägergeschichten von Herrn Saunus, die geführte Wanderung durchs Grambower Moor, ... Alles in Allem sehr eindrückliche Bilder und schöne Erinnerungen! Im theoretischen Teil der Prüfung waren die Prüfer dann nicht besonders an dem auswendig Erlernten interessiert. Sie haben vielmehr Fragen anhand von Fallbeispielen gestellt. "Was machen Sie, wenn Sie ein Stück Wild waidwund geschossen haben, aber als Sie nach 2 Stunden mit der Nachsuche beginnen wollen, wird es schon dunkel...?" oder: "Was machen Sie, wenn das Rotwild seinen Brunftplatz im Kornfeld hat?" (richtige Antwort: "Schwerpunktbejagung")... oder : "Ihr Bekannter hat in seinem Garten ein krankes Stück Wild gefunden, was machen Sie?" Auf diese Grenzfälle muss man erst mal vorbereitet sein! Die entdeckten Unsicherheiten und "Sprachbarrieren" sind aber nur ein Zeichen, dass - wie Sie es schon sagten - das Lernen mit der Jägerprüfung nicht beendet ist. Seien Sie ganz herzlich bedankt für einen gelungenen und erfolgreichen Kurs. Bitte geben Sie meinen Dank auch an die Ausbilder weiter. Auf ein Wiedersehen im Jägerleben freut sich Ihre Alice von Schlabrendorff




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