Jagdschule Gut Grambow

Wikinger-Alltag im Adventstrubel

Mehr als 12 000 Besucher bei zehnter Auflage des Grambower Weihnachtsmarktes

Er wächst weiter und bleibt dennoch gemütlich: der Weihnachtsmarkt auf Gut Grambow. Was am zweiten Advent vor zehn Jahren mit einem Ein-Tages-Spektakel begann, ist inzwischen zum Wochenend-Großereignis geworden. Schaulustige aus ganz Westmecklenburg und dem nahen Schleswig-Holstein kommen auf den Gutshof, um einheimisches Kunsthandwerk und landwirtschaftliche Produkte zu kaufen. Insgesamt 42 Stände luden diesmal ein. Damit das Gedränge in der Maschinenhalle nicht zu groß wird, diente die ehemalige Schmiede als zweite Halle. Hier konnten sich auch alle Gäste stärken. Und in der Jagdschule auf dem Gut luden Fotografen zu Dia-Vorführungen ein, Naturmaler Hans Lakomy aus Salzgitter zeigte nebenan sein Können.
„Hier herrscht ein ganz besondere Flair, das mich immer wieder anlockt“, sagt beispielsweise Ingrid Rokohl aus Wittenförden. Und ihre Nachbarin Karin Aick ergänzte: „In diesm Jahr verteilt sich alles etwas besser, weil es zei Ausstellungshallen gibt.“ So wurde auch der erneut gestiegene Gästezuspruch vom Team um Hans-Martin Lösch gemeistert: Mehr als 12 000 Besucher wurden gezählt. Das ist neuer Rekord – ebenso wie die Anzahl der Verkaufsstände.
Doch Grambow bietet stets mehr als nur Verkaufstrubel. Bereits am Freitag kamen eine Neuerung und eine echte Überraschung dazu. Clemens von Ramin las in der Jagdschule Weihnachtsgeschichten. Diese neue Kulturreihe auf Gut Grambow soll im Februar fortgeführt werden. Später ließ ein Jagdschüler nach gerade bestandener Prüfung ein Feuerwerk aufsteigen. Über Größe und Pracht waren selbst die Organisatoren des Marktes überrascht.
Eine weitere Attraktion in Grambow waren die Wikinger. Wie schon im Vorjahr schlugen die Hobby-Nordmänner aus ganz Norddeutschland ihre Zelte am Rande des Weihnachtmarktes auf. Kinder konnten sich im Axtwurf, im Boden- und Armbrustschießen versuchen, Erwachsene mit heißem Met stärken.
„Die Wikinger sind bis heute zumeist wegen Ihrer Raubzüge bekannt. Wir wollen das Alltagsleben der Familen darstellen“, berichtet die Wikingerfrau Ontja, die im normalen Leben Susanne Walz heißt und in Schwarzenbeck wohnt. Ob nun Gewandungen, Zelte, Werkzeuge oder Waffen – alles wurde von den Freizeit-Wikingern in Handarbeit hergestellt. Zudem kommen die Nordmänner mehrmals im Jahr zu solchen Lagern zusammen. In Grambow bauten rund 20 Personen ein Dutzend Zelte auf. „Bei uns gibt es kein Muss“, betont Frank Engler. „Wir sind eine lose Interessengemeinschaft“ (Kontakt unter schwarzenbek-wikinger@t-online.de). Nach Grambow kommen die Wikinger gern, weil hier Atmosphäre und Unterstützung durch den Veranstalter stimmen.

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